#62 Zeitumstellung

Zeitumstellung ist wie alles im Leben. Man muss immer erst etwas geben, bevor man etwas zurückbekommt. (Unbekannt)

Die Tage mit Susanne und mir waren intensiv. Wir hatten ein volles Programm. 
Wir besuchten das Musical Grease im deutschen Theater. Zudem fuhren wir an den Starnberger See und an den Eibsee. Wir hatten das Glück bei einem Fotoshooting in Grainau dabei zu sein. Die Bilder sind zu Sonnenaufgang entstanden und werden uns lange in Erinnerung bleiben. 
Danke dafür an den Fotografen. 

Dann kamen die Mädels von der Rehaklinik vorbei. Wir waren Tischnachbarn. Es ist immer wieder schön, wenn wir uns sehen.

Ich habe für Freunde ein Dinner gekocht und hatte Besuch aus Düsseldorf. 

Zudem startete das Vollzeitarbeiten. Einen Tag frei in der Woche zu haben, tut gut. Meine erste Geschäftsreise stand an und zwei weitere Projekte wurden bewältigt. Projektarbeit mag ich gerne.

Privat habe ich auch zwei Themen begonnen. Das Eine ist ein Buchprojekt mit Fabi und Nina. Hier bin ich als Coautorin tätig. Es geht um ein Buch für junge Frauen, die die Diagnose Brustkrebs bekommen. Es soll aufklären und drei Wege vermitteln. Der Name des Werkes ist Generation Brustkrebs. 

Das zweite Projekt ist ein Tanztheater. In dem Tanztheater spielen fünf Frauen verschiedene Rollen. Der Auftritt findet einmalig am Freitag, den 13.4.2018 um 20 Uhr im Bürgerhaus Gräfelfing statt.
Der Eintritt wird kostenlos sein, es gibt die Möglichkeit eine Spende für die Bayerische Krebshilfe zu geben.
Zwei schöne Projekte, die jedoch auch viel Zeit kosten.

Mitte November war es übrigens soweit. 
Nach einer Wartezeit von drei Monaten bekam ich die Auszahlung meines Übergangsgeldes.
Mein Dank gilt dem VDK. Ich danke meiner Personalabteilung und der eigenen Geduld.

Einmal im Jahr soll ich prophylaktisch zum Hautarzt gehen. Zack, Anfang Dezember steht ein kleiner Eingriff bevor. Durch die Therapien bin ich empfindlicher geworden. Manchmal ist mir Angst und Bange, was da alles kommen kann. Ein anderes Mal bin ich wieder glücklich und froh am Leben zu sein. 

Zwischen den Jahren fahre ich auf einen zehntägigen Urlaub nach Island. Silvester unter dem Polarhimmel. Die Idee gefällt mir. In die Weite schauen, Sterne betrachten, vielleicht auch Wale oder Polarlichter sehen. Sicherlich einmalig.
Es wird eine Gruppenreise, ich fahre alleine hin.

Endlich, wie versprochen, ist mir ein Jahr später mein verstorbener Ziehvater im Traum erschienen. War wirklich toll ihn wiederzusehen. Wir besuchten ein Theaterstück in meiner Fantasie 🎭 - diesmal haben wir nicht viel gesprochen. Denoch kam es mir so vor, als wäre es wie immer gewesen. Verbundene Lieblingsmenschen eben. 

In meinem Traum hat mein Vater metastasierten Krebs. Er macht langsamer und genießt das Leben. Er lebt den Moment ohne an morgen zu denken. Das imponiert mir.

Ich frage mich wirklich, woher diese Krankheit seit all den Jahren kommt. Ich glaube daran, dass Krebs heilbar ist. Solange er nicht streut.
Selbst wenn die Erkrankung wiederkommt, ist sie noch immer heilbar. 
Ich hoffe sehr, dass es der Menschheit eines Tages gelingt, jeden Krebskranken zu heilen. Mittels Impfungen oder sonstigen Medikamenten. Die Forschung boomt.



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Kommentare: 1
  • #1

    Conrad (Donnerstag, 16 November 2017 01:13)

    Lovely to see another side of this coin... Huge hugs dear